Die Tour den Kindern anpassen
Entscheidend für eine gelungene Familienwanderung ist eine sorgfältige Planung: Alter und Leistungsfähigkeit der Kinder geben vor, welche Strecke und wie viele Höhenmeter passend sind. Ebenso wichtig ist eine abwechslungsreiche Streckenführung, denn spannende Pfade, kleine Bachläufe, die sich zum Spielen eignen oder Tiere auf der Alm begeistern deutlich mehr als lange, monotone Forstwege. Die Tour sollte nur so schwierig sein, dass die erwachsenen Begleitpersonen genügend Reserven für Aufsicht, Unterstützung und Betreuung der Kinder behalten und nicht selbst durch die Tour stark beansprucht werden
Große Abenteuer beginnen vor der Haustür
Nicht immer muss es der große Urlaub in den Alpen sein. Auch spontane Tagesausflüge oder Wochenendtouren bieten unvergessliche Naturerlebnisse. Wanderungen im Mittelgebirge, ein Besuch im Klettergarten oder ein Picknick am Bach lassen sich oft direkt vor der Haustür oder bequem mit Bus und Bahn erreichen. Im Tourenportal alpenvereinaktiv.com finden Familien zahlreiche Tourenvorschläge – nicht nur in den Alpen, sondern in ganz Deutschland und den Nachbarländern. Mit dem Filter „familienfreundlich“ lassen sich passende Touren schnell finden.
Die erste Nacht auf einer Hütte
Für viele Kinder gehört eine Hüttenübernachtung zu den schönsten Ferienerlebnissen. Mit der Initiative „Mit Kindern auf Hütten“ zeichnen der Deutsche, Österreichische und Südtiroler Alpenverein mehr als 100 besonders familienfreundliche Hütten aus. Diese Hütten sind in unterschiedliche Altersgruppen aufgeteilt (Babys, ab 3-4 Jahre, ab 7-8 Jahre) – das heißt, die Zustiege sind entsprechend altersgemäß gestaffelt und es gibt je nach Alterskategorie der Hütte eine entsprechende kindgerechte Ausstattung.
Viele familienfreundliche Hütten sind während der Sommerferien früh ausgebucht. Wer noch spontan eine Hüttenübernachtung plant, findet mit etwas Flexibilität oder über das Tool „Last-Minute-Hüttenbett“ des DAV oft noch freie Schlafplätze.
