Alpine
Bergerfahrungstour in der Eifel - Schnupperklettern an der Via Ferrata
Mittelrhein
Am Teufelsley (270 m) im Ahrtal
Am sommersonnigen Wochenende des 2./3.06.2007 starteten wir mit 17
Wanderfreunden gemischter Alterstruktur, um die von Hubert
zusammengestellte Konditions-, Test-, Trainings-, Eingehstrecke in
teilweise alpinem Gelände durchs Ahrtal zu bewältigen.
Wir erklommen in
ständigem Auf und Ab ca. 1100 Höhenmeter. 7 Gipfel belohnten uns nach
anstrengendem Anstieg mit wundervollen Ausblicken.
Vom Altenahrer
Bahnhof ging es über wurzelknorrige Wege zum sagenumwobenen Teufelsloch
mit Blick auf Burg Are und dem Ahrtalgrat. Über den Hornberg (388 m),
der uns die Ahrschleife aus der Vogelperspektive zeigte, ging es zum
Aussichtspunkt Pützfeld (320 m), nicht ohne vorher das Ahrtal gekreuzt
zu haben. Nach kurzer Rast an der Pützfelder Kapelle lockte der
Aussichtspunkt Ursling (360 m) und der Hauptkamm (470 m), der jedoch
wiederum eine Querung des Ahrtals notwendig machte. Die Schutzhütte am
Schrock (405 m) bescherte uns wie jedes Mal eine kurze Pause bei einer
frischen Brise.
Richtung Teufelsley erwartete uns das nächste
Highlight, ein Anstieg in felsigem Gelände zum Gipfelkreuz mit
360°-Rundumblick. Alpine Kletterei bot uns auch der Abstieg über eine
40 m lange senkrecht abfallende Gratkante. Das Ahrtal zog uns magisch
an, so dass wir wiederum die Ahr kreuzten, um auf der
gegenüberliegenden Seite eine Rast auf dem Ümerich (311 m) einzulegen.
Ein
letzter Höhe- und Rastpunkt war die Ruine der Burg Are, die wir über
den Rotweinwanderweg erreichten.
Abends weihte uns Hubert in geselliger Runde in der JH Festung
Ehrenbreitstein in der Abendsonne, mit Blick aufs Deutsche Eck, in
Kompass- und Wetterkunde ein und machte auf Gefahren bei alpinem
Wandern aufmerksam.
Einen weiteren Augenschmaus und durch Klettersteigpassagen
angereichertes wandertechnisches Highlight verköstigten wir am
folgenden Tag bei der Begehung des Mittelrhein-Klettersteiges mit
Dauerausblick auf den Rheinbogen bei Boppard.
Unser harmonisches
Wochenende beendeten wir mit einer Portion Fritten und Currywurst sowie
einem abschließenden Resumee am Rheinufer: Altersunabhängig hat die
Tour jedem Spaß gemacht, auch wenn so mancher Schweißtropfen lief. Die
Erinnerung hat unzählige Ausblicke und Eindrücke aufgenommen, unser
Selbstbewusstsein ist gestärkt, weil konditionsmäßig und
klettertechnisch alle auf der Höhe waren, unser Wissen ist erweitert um
Kompass- und Wetterkunde. Was wollen wir mehr?
Ein weiteres großes
DANKESCHÖN mal wieder an Hubert, der alles zu unserer größten
Zufriedenheit geplant und organisiert hat. Auf ein nächstes Mal!