Wischberg oder Ischia
Rund um die westlichen Julier
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»Ich erinnere mich ganz genau des Augenblickes, da ich zuerst den Namen »Julische Alpen« hörte. (...) Wenn sie mir auf den Höhen des Karstes erschienen, im farbigen Abglanz des nahen Meeres, vom Licht der südlichen Sonne überflutet, so feierlich ruhig, so unerreichbar weit, umfasste ich sie mit aller Kraft und mit allen Träumen meiner jungen Seele. Und wie es damals war, so ist es bis heute geblieben. (...) So viel ich an Bergen gesehen habe, nichts kommt in meinem Herzen den Julischen gleich.« - Julius Kugy, Aus dem Leben eines Bergsteigers |
Die Pläne mussten also etwas abgeändert werden. Statt Hüttentour war
jetzt Standquartier angesagt. Unsere Wahl fiel auf den kleinen Ort Valbruna
(einst Wolfsbach), was uns keine Schande schien, denn schließlich hatte ja auch
Dr. Kugy dort die Sommer seiner späteren Jahre (auweia) verbracht. Wir wohnten
zwar nicht bei Oitzingers, aber die Inhaberin des kleinen, sehr familiären
Hotels, in dem wir uns einquartierten, hatte eine Großmutter, die eine Kusine
von Anton Oitzinger ... oder so ähnlich. Wir waren also im Seisera-Tal und
somit am Nordfuß der Wischberg-Gruppe, was schon einige Tagestouren sicherte. In die anderen Richtungen (z. B. zum Raibler
See, den Weißenfelser Seen oder mal für eine Städtetour nach Udine) würde
uns der SAF-Bus bringen. Da dieser zur Sella Nevea (Zugang zur Südseite von
Wischberg und Montasch, zu den Montasch-Almen und zum Kanin) jedoch zu unchristlich früher Zeit und
ins Dogna-Tal überhaupt nicht fährt, mieteten wir uns für einige Tage noch
einen Kleinwagen.
Der erste Tag war schon Urlaub mittendrin: Ferragosto (Mariä Himmelfahrt) ist der
Höhepunkt der italienischen Sommerferien! Eigentlich wollten wir ihn passend
mit einer »Wallfahrt« zum Luschari-Berg beginnen. Unsere Wirtin war jedoch entsetzt:
»Wollt ihr Euch tottrampeln lassen? Kommt lieber mit uns! Heute ist Pasta-Fest!« Also
pilgerten wir mit der gesamten Dorfgemeinschaft über einen Forstweg zur
Zita-Kapelle auf der Rauna-Alm zu Fuße des Mittagskofels, unterwegs ständig
überholt von Treckern, auf deren mit Matratzen gepolsterten Anhängern sich die
Kinder und Alten fröhlich nach oben schaukeln ließen.
Den
Luschari-Ausflug machten wir am folgenden Tag, mit Aufstiegshilfe, so sagt
man wohl; befand sich die Talstation der Seilbahn doch am Ortseingang von
Valbruna, wie uns die Karte verriet. Leider verriet sie uns nicht, dass selbige
seit letztem Winter stillgelegt ist. Die Talstation der komplett erneuerten
Gondelbahn - die Universiade 2003 lässt grüßen - befindet sich jetzt an der
SS 13 etwa auf Höhe des Ortszentrums von Camporosso. Während wir noch etwas
belämmert guckten, kam zum Glück gerade der Bus und wir konnten uns ein
Stück Weg sparen.
Um es nicht gleich zu übertreiben, blieben wir den Samstag am Boden und
fuhren mit dem direkten Bus zu einer Kultur- und Einkaufstour nach Udine, der
Provinzhauptstadt. Das ist eine sehr angenehme Stadt mit vielen Gebäuden aus
venezianischer Zeit und laubengesäumten Geschäftsstraßen, teilweise
Fußgängerzone. Als Niederrheiner
registrierten wir wohlwollend, dass viele mit dem Fahrrad unterwegs sind. Ursula machte fleißig Fotos und
wunderte sich nur, dass der Film nicht zu Ende ging. Misstrauisch geworden,
schaute sie vorsichtig nach und erbleichte - sie hatte überhaupt keinen eingelegt!
(Das Dorffest konnte sie ja leider nicht mehr nachstellen, aber
zum Steinernen Jäger hat sie mich noch ein zweites Mal geschleppt.)
Der beste und beliebteste Aussichtsberg oberhalb des
Somdogna-Sattels ist allerdings der Mittagskofel (Jôf di Miezegnot, 1.889 m). Er bietet
einen weiten Blick ins Kanaltal und zum Alpenhauptkamm. Die Gipfel und Grate um
ihn herum sind gespickt mit Befestigungen, verbunden durch heute
wiederhergestellte Wege. Über ihn und seine Nachbarn verlief
1914 die Grenze: Das Kanaltal war österreichisch, das Dogna-Tal italienisch.
Hier war vorderste Frontlinie. Zu Kriegsbeginn wurde der Mittagskofel von Italien besetzt.
Seine beherrschende Stellung zwang die Österreicher im Kanal- und Seiseratal
sich wie Maulwürfe in die benachbarten Berge zu wühlen. In einem Buch mit
zeitgenössischen Bildern konnten wir uns die teils wahnwitzigen Konstruktionen
- Galerien, Pfahlbauten, Hängebrücken und Schräg- und Horizontalseilbahnen - anschauen, deren
Grundmauern noch allenthalben zu sehen sind.
Julius Kugy war hier als Alpiner Referent tätig.
Da der Anmarschweg aus der Seisera zum Bergfuß für Ursula aber zu lang und ich auf das
abgelegene Tal neugierig war, fuhren wir mit einem
Mietwagen durch's ganze Dognatal bis zum Somdogna-Sattel. Die Straße besteht
praktisch nur aus Kurven und ist so schmal, dass kein Linienbus fahren kann. (Allerdings könnte ich mir
gut vorstellen, dass der Bedarf für ein Kleinbus-Taxi da wäre.)
Der Aufstiegsweg beginnt an der Somdogna-Alm, zieht angenehm in Serpentinen
aufwärts und geht dann kurz unter dem
Gipfel in steiles Geröll über. In einer Mulde unterhalb steht auf den
Ruinen der alten italienischen Kommandantur das Bivacco Btg. Alpini Gemona,
dessen Terrasse zur Rast einlädt. (Daneben steht ein Klohäuschen, das
zuzeiten als Telefonzelle dienen konnte, blinkte doch aus den
Tiefen die Diode eines wohl durchgeflutschten »Telefoninos«. Jetzt stelle ich
mir den nichtsahnenden Gast vor, wie er unvermittelt aus seiner Andacht gerissen wird. Pronto...)
Am Raibler See machten wir für eine kleine Rundwanderung Halt. Es gibt dort ein kleines Wassersportzentrum und auf
den Schotterböden des Südufers treffen sich am Wochenende die Familien zum
Picknick. Im einige Kilometer nördlich liegenden Ort, der dem See seinen Namen gab, zeugen nur
noch die vor sich hin rottenden Förder- und Aufbereitungsanlagen des Bergwerks
und die Wunden im Königsberg (und natürlich ein Museum) vom Jahrhunderte
langen Schürfen nach
Bleierz (es gibt sogar einen Stollen - mit Eisenbahngleisen -, der
bis nach Slowenien reicht); der Betrieb wurde in den achtziger Jahren
eingestellt. Wenn man jetzt diese Trostlosigkeit sieht und dann liest, dass die
Bleivorkommen im (damals österreichischen) Seebachtal mit ein Grund für den
Kriegseintritt Italiens 1915 waren, wird einem die Sinnlosigkeit solcher Kriege
wieder einmal drastisch vor Augen geführt. Oder wie es in dem Jugendbuch »In
den Alpen« von Dirk-Holger Teichmann (Ravensburg 1980) treffend heißt: »Im
ersten Weltkrieg mussten die Soldaten ganze Geschützstellungen auf den
Berggipfeln einrichten, um Soldaten einer gegnerischen Armee von einem anderen
Gipfel zu vertreiben oder fernzuhalten! Wenn alle diese Kosten und Mühen für
friedliche Zwecke aufgewendet worden wären - es nicht auszudenken, wie gut es
uns ginge!«.
An den beiden folgenden Tagen erkundeten wir die Höhen beiderseits des
Raccolana-Tals. Eine Tour führte uns über die weitausgedehnten Montasch-Almen
zur »Via Alta«, die sich auf der rechten Talschulter, meist durch Wald, bis
nach Chiusaforte hinunterzieht (nicht zu verwechseln mit der »Alta Via Resiana«,
die auf der gegenüberliegenden Talseite verläuft). Im Ersten Weltkrieg wurde sie als Versorgungsweg
angelegt, ist aber heute nur noch als schmaler Pfad zu begehen; die
Abstiegsmöglichkeiten zwischendurch (z. B. nach Piani di là, einem malerischen
Dörfchen mit notorischen Fotomotiven) sind alle sehr steil.
Von der »Via Alta« führt ein Zugangsweg über die Forca di
Vandul zum Cimone (2.380 m), einem Gipfel abseits der Trampelpfade zum Montasch.
(Bei Frau Pilz steht »viel begangen«, wir begegneten an einem Augusttag lediglich zwei
slowenische Wanderern und zwei Gämsen.) Eine Aufstiegsmöglichkeit zum Cimone
führt über die Ferrata Norina, wobei ich auf der Karte (ist halt für
mittelalte Augen etwas kleingedruckt) erst »Ferrata Nonna« buchstabierte und
zu Ursula meinte, das wäre doch was für sie...
| ö,ldciu<mnxc | ||
| ld,j0kdf | ||
| ks-hdza |
Dieser Weg ist für Familienausflüge sehr beliebt, da er wenig
exponiert ist und das (blitzsaubere) Bivacco einen guten Picknickplatz bietet.
Etwa auf der Hälfte der Strecke zweigt der Normalweg zum Kanin ab, den wir für
dieses Mal leider (im wahrsten Sinne des Wortes) links liegen lassen mussten.
Ansonsten hielten wir uns am Nevea-Sattel nicht länger auf; die Hotelsiedlung ist
im Sommer ein eher trostloser Anblick,
was man aber auch von anderen künstlichen Wintersportsiedlungen her kennt.|
Erinnerst Du dich nicht mehr an jenen April, Welch langer Zug die Grenze erreichen will, Der Tausende Alpini mit sich trug? Auf, spring, es ist die Abschiedsstunde, die Dir schlug... Nach drei Tagen auf eiserner Bahn Und noch mal zwei'n in langem Zieh'n Kamen wir an auf dem Monte Kanin Und der heitere Himmel sah uns ruhen dann. Nicht mehr wohlbedeckt auf Laken und Kissen, Nichts mehr fühlen von Deinen warmen Küssen. Nur die Raubvögel hört man hier noch schrei'n, Durch den Sturm stimmen sie in das Brüllen der Kanonen ein. Wenn ihr Hunger habt, seht euch satt an der Ferne Wenn euch dürstet, nehmt zur Hand die leere Tasse Wenn euch dürstet, nehmt zur Hand die leere Tasse Denn wir werden uns erfrischen an dem Schnee, der fallen wird. |
(Bitte um Nachsicht für meine ungelenke Übersetzung.)
Zwei weitere Tage führten uns zu den Weißenfelser Seen
(an der slowenischen Grenze) und den umliegenden Bergen. Von Tarvis (und Slowenien) gibt es
mehrmals täglich einen Linienbus.
Die beiden Seen liegen wie Edelsteine (man kommt wirklich ins
Schwärmen!) zu Füßen von Mangart und Hohe Ponza (um die bekanntesten zu nennen).
Im Hochsommer ist an den Ufern entsprechend
viel Betrieb. Man braucht allerdings nur wenige hundert Meter zu gehen, um dem
Trubel zu entkommen. Ein sehr schöner Waldweg führt zum Rifugio Zacchi und
weiter über die Alpe Vecchia bis unmittelbar unter die Mangart-Wände und dann
wieder über einsame Almen zu den Seen zurück. Natürlich locken auch die Klettersteige auf
Hohe Ponza und Mangart. Zwischen beiden Seen liegen versteckt im Wald
riesige Findlinge (es sollen die größten Europas sein). Bei uns wäre
wahrscheinlich ein Zaun drum herum mit Tafel »Berühren verboten«. Die
Italiener haben keine Hemmungen, am größten von ihnen - Masso Pirona -
eine Kletterroute einzurichten.
Auch von hier gibt es Übergänge in die Nachbartäler, z. B. zur deutschen
Sprachinsel von Klein Reuth im Valromana (Römertal), das von
prächtigem Hochwald bedeckt wird. Von hier kann man wieder leicht zur
Hauptstraße zurückwandern und den Bus nach Tarvis nehmen.
Hüttenabende entfielen natürlich diesmal. Aber wir konnten sie
ganz gut ersetzten durch die Gespräche an der Hotelbar, wo sich abends neben
den Gästen auch Arbeiter aus der Gegend zu einem Feierabendbierchen einfanden.
Dabei wurde bunt Italienisch, Slowenisch und Deutsch durcheinander parliert.
Vielleicht kann ich zum Abschluss daraus eine lustige und eine ernste
Geschichte bringen.
So entwickelte sich einmal aus einer harmlosen Zwischenbemerkung
eines Gastes eine typisch italienische Betriebsamkeit. Er hatte eigentlich nur
gesagt: »Als ich letzten Dienstag hier war, ...«, da fuhr ihm die
Wirtin gleich in die Parade: »Kann nicht sein, dienstags haben wir Ruhetag«.
Daraus entspann sich dann eine hitzige Diskussion, bei der man sich nicht
scheute (abends um halb Zehn!), sogar in der Weltgeschichte herumzutelefonieren
(jede Gelegenheit dazu ist einem Italiener willkommen), um seinen eigenen
Standpunkt bestätigt zu finden. Wir wurden sogar von den Parteien mit
Freirunden bestochen. Herausgekommen ist bei dem Palaver natürlich nix, aber es
war sehr unterhaltsam. Die Wirtin war übrigens eine Frau ganz nach unserem Geschmack: Geradeheraus, mit beiden Beinen im Leben stehend und nicht auf den Mund gefallen. Am letzten Tag sauste sie noch nach Tarvis, um jedem von uns ein Trost-T-Shirt (siehe rechts) zu kaufen, weil wir ja nicht auf den Montasch konnten...
Ein andermal sahen wir abends bei der Rückkehr den Rettungshubschrauber
über dem Tal kreisen. Auch morgens vor unserem Aufbruch war er wieder da. Wir
dachten an eine Suche nach Bergsteigern. Am Abend fanden
wir im Hotelgarten eine aufgeregte Runde vor und erfuhren, dass nicht nach einem
Bergsteiger, sondern nach einem Dorfbewohner gesucht worden war. Junge Leute aus
dem Dorf waren auf dem Luschari gewesen und abends ins Tal zurück gefahren.
Unterwegs hatte es Streit zwischen einem Paar gegeben und der junge Mann war
wütend aus dem Auto ausgestiegen, um querfeldein zu Fuß nach Hause zugehen.
Heute Nachmittag hatte man ihn dann im Wald mit tödlichen Kopfverletzungen
gefunden, er war in der einbrechenden Nacht abgestürzt (wohlgemerkt, als
Ortskundiger und nicht im Hochgebirge!). Richtig gruslig war aber dabei, was
die Hotelbesitzerin uns glaubhaft berichtete: Mittags sei ein Mann in der Bar
aufgetaucht und habe sich erboten, den Gästen aus der Hand ihre Zukunft zu lesen. Einige
gingen darauf ein, sie habe aber abgelehnt, weil er so unheimliche
Augen gehabt habe. Als die anwesende Freundin des Vermissten ständig unruhig
nach draußen in den Garten ging, habe er gesagt »Du brauchst nicht auf ihn zu
warten, er kommt nicht mehr«.
Fazit
Diese Tour führte uns in Berge, die völlig zu Unrecht im Schatten der
»großen« Julier oder der Dolomiten stehen. Vor allem ausdauernde Bergwanderer
oder Klettersteiggeher kommen auf ihre Kosten. Abgesehen von leicht erreichbaren Zielen
oder ausgesprochenen Modebergen wie Montasch oder Mangart findet der Bergsteiger
selbst im August einsame Wege (auf der Via Alta haben wir z. B. den ganzen Tag
außer ein paar Gämsen nur zwei Wanderer getroffen).
Das Schlusswort - quasi als Trostpflaster für die von mir doch etwas
vermissten »Kraxeleien« (ein bisschen war es natürlich, als säße man vor
einem reichgedeckten Tisch und darf nur vorsichtig kosten) - soll aber ein Berufenerer haben:
| »Das Wort »Bergsport« hat mir immer etwas weh getan. Es deutet mir zu sehr auf Oberflächlichkeit. Man suche nicht das Klettergerüst des Berges, man suche seine Seele.« - Julius Kugy |
Praktische Hinweise
Anreise und
Verbindungen vor Ort:
Aus Deutschland:
Bahnlinie München oder Passau - Villach - Tarvisio Boscoverde; Auskunft von der
DB. Vom
Bahnhofsvorplatz in Villach gibt es auch einen Bus der SAF
(geht bis Udine). Der Fahrplan der SAF-Busse ist in erster Linie auf die
Bedürfnisse der Einheimischen ausgerichtet, daher sonntags stark eingeschränkt.
Ins Dogna-Tal gibt es gar keine Linie; eine durchgehende Linie Tarvis Raibl -
Sella Nevea - Chiusaforte gibt es nicht, nur Stichstrecken von Tarvis nach Raibl
und von Chiusaforte zur Sella Nevea. Einzelheiten siehe Linienplan.
Unterkunft:
Im Gebiet gibt es 8 Hütten (Monte Santo di Lussari, Pellarini, Grego, Brazza,
Corsi, Divisione Julia, Gilberti und Zacchi) und etliche Bivacchi; siehe
DAV Hüttenverzeichnis, Band II: Südalpen oder unsere
Verweise zu Hüttenverzeichnissen.Informationen zu Hotels, Pensionen und Agriturismo vom Fremdenverkehrsamt in
Tarvis (siehe unten). Wir wohnten im »Picchio Nero« (Schwarzspecht) in
Valbruna, einem familiären kleinen Hotel mit guter Küche.
Literatur:
(Es sind nur Titel angegeben, die wir auch im Bücherschrank stehen haben,
also teilweise veraltete Auflagen)
· Hellmut Schöner, Großer Führer Julische Alpen,
Bergverlag Rudolf Rother, 5. Auflage 1978.
· Frass/Höfler/Werner/Heindl, Klettersteigführer Östliche Dolomiten (mit
Julischen und Steiner Alpen, Karawanken, Karnischem Hauptkamm und Lienzer
Dolomiten), Bergverlag Rudolf Rother, 1. Auflage 1979.
· Ingomar Prust, Kleiner Führer durch die Westlichen Julischen Alpen und die
Berge der Isonzo-Front 1915 - 1917, Bergverlag Rudolf Rother, 1. Auflage
1978. (Touristisch veraltet, enthält aber Hintergrundinformationen zu den Spuren des
Krieges, auf die man überall trifft.)
· Marek Podhorský, Julische Alpen, Rother Wanderführer, Bergverlag Rudolf
Rother, 1. Auflage 2000
· Erik Vallensperg/Willi Senft, Erlebnis Julische Alpen, Leopold Stocker Verlag
1980. (Text- und Bildband.)
· Ingrid Pilz, Naturparadies Julische Alpen, Verlag Styria, 3. Auflage 1999.
(Aktueller, farbiger Bildband mit beigelegtem Tourenheft für Wanderungen,
Bergtouren, Klettersteige.)
· Paul Werner, Klettersteigatlas Alpen, Bergverlag Rudolf
Rother, 4. Auflage 1997. (Enthält ab Nr. 218 aktuelle Beschreibungen aller
Klettersteige des Gebiets.)

·
Furio Scrimali, Alpi Giulie, Verlag LINT, Trieste 2001, ISBN 88-8190-151-X,
38,73 €. (Dieses Buch haben wir in Tarvis gekauft. Es enthält 40
großformatige, farbige Panoramen mit exakten Gipfelbestimmungen und ist ein
Augenschmaus! Der Text ist in italienisch, slowenisch und deutsch. Und als Clou
gibt es dazu ein separat zu erstehendes Beiheft, das alle Panoramen verkleinert
und in schwarz-weiß als plastifizierte Streifen enthält, die man ausschneiden und
dann in
einem Kartonschächtelchen, das aus dem Umschlag zusammengeklebt wird, im Rucksack mitführen kann.)
· Julius Kugy, Aus dem Leben eines Bergsteigers, Bergverlag Rudolf Rother, 10. Auflage
1989.
· Sagen aus Friaul und den Julischen Alpen, gesammelt und herausgegeben von Anton
v. Mailly, Dieterich'sche Verlagsbuchhandlung, Leipzig 1922
· Faltblätter mit Tourenvorschlägen zu einzelnen Zielen verschickt des Fremdenverkehrsamt in
Tarvis (siehe unten).
. Eine Aufstellung mit italienischer Literatur zum Gebiet findet man hier.
Karten:
Übersichtskarte: Region Friaul-Julisch Venetien 1:250.000
(kostenlos vom Fremdenverkehrsamt) oder Generalkarte Italien 3 (1:200.000)
Wanderkarten 1:25.000: Tabacco 018 (Alpi Carniche orientali - Canal del Ferro),
019 (Alpi Giuli occidentali Tarvisiano) und ggf. 027 (Canìn - Valli di Resia e
Raccolana)
Web-Seiten:
Region Friaul-Julisch Venetien
Fremdenverkehrsamt Tarvis und Sella Nevea.
Sehr schöne und informative Seiten. Das Intro ist ein drehbares Panorama (eines
Teils) der Westlichen
Julier! Hier auch Informationen zu Unterkünften und der idealen Rundtour
»Anello delle Giulie - Sulle Orme di Julius
Kugy« (Auf den Spuren von
Julius Kugy).
Parco Naturale Prealpi
Giulie.
Beschreibung einer Wanderung
auf der alten Bahntrasse (»Pontebbana«) zwischen Pontebba und Chiusaforte.
Sprache:
Wir sind hier im Dreiländereck Österreich - Slowenien - Italien. Die
Grenze zwischen Italien und Österreich verlief bis 1918 auf der Linie Pontebba/Pontafel,
Mittagskofelzug, Somdogna-Sattel, Montasch, Nevea-Pass. Daher wird im Kanaltal,
im Seisera-Tal und im Seebachtal Deutsch (Dialekt) verstanden und gesprochen.
Tarvisio/Tarvis und der Luschari-Berg/Lussari werden auch von zahlreichen
österreichischen Tagesgästen besucht.
Hier noch die Übersetzung einiger Orts- und Bergnamen:
| deutsch | italienisch | deutsch | italienisch | |
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Tarvis Saifnitz Wolfsbach Malborghet Lussnitz Pontafel Luschari Raibl Weißenfels Kaltwasser Weißenbach Seebach |
Tarvisio Camporosso Valbruna Malborghetto Bagni di Lussnizza Pontebba Lussari Cave del Predil Fusine Riofreddo Riobianco Rio del Lago |
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