Von: Mathias Betreff: Re: S: "Alpenvereinseinteilung" der Gebirgsgruppen Datum: Donnerstag, 1. November 2001 07:47 Ulrich wrote: >Hallo allerseits, >wie gesagt, ich suche die "Alpenvereinseinteilung". >Wer kann mir eine genaue Fundstelle nennen? >Dank im Voraus >Ulrich Hallo Ulrich, die Alpenvereinseinteilung der _Ostalpen_ (nur hierfür gibt es eine Konvention) ist veröffentlicht im Alpenvereinsjahrbuch "Berg 1984" Seite 215 bis 224. Gruß, Mathias P.S. auf meiner noch im Aufbau befindlichen Seite habe ein paar Worte über die Einteilungen verloren: http://www.bergalbum.de/alpeneinteilung.htm Von: Mathias Betreff: Re: S: "Alpenvereinseinteilung" der Gebirgsgruppen Datum: Freitag, 2. November 2001 17:00 Henning wrote: >Nummer 55 und 69 sind freigelassen, falls noch ueberraschend Alpenteile neu >entdeckt werden? Oder Fehlen gar schon welche (runtergetreten?, in den Himalaya >ausgewandert?, auf den Mond versetzt worden?)? Es lebe die blühende Phantasie! Die Erklärung ist eher prosaisch: Die Alpenvereinseinteilung der Ostalpen baut auf der früher verwendeten "Moriggl- Einteilung" auf, die vom damaligen Generalsektretär des DuÖAV erstmals 1924 veröffentlicht wurde. Diese Einteilung war auch schon mit Nummern für die Gebirgsgruppen versehen, mit denen z.B. auch die Alpenvereinskarten versehen waren. Es wurden daher wo möglich anlässlich der "Neueinteilung" die alten Nummern weiter verwendet, ggfls. mit Zusätzen wie a oder b, oder eben frei gelassen, wie die frühere Gruppe 55 "Belluneser Alpen", die sich nun teilweise in den Dolomiten und teilweise in den Südlichen Karnischen Alpen befindet. (Quelle: Alpenvereinsjahrbuch Berg 1984) Mit Nr. 68 Bergamasker Alpen hören die Ostalpen auf. Der Rother Verlag hat in seinem Hüttenführer Westalpen einfach mit 70 weiter gemacht. Worauf diese Einteilung der Wetalpen überhaupt beruht, ist mir nicht bekannt. In dem Buch findet sich nichts hierüber. Würde mich aber durchaus interessieren. Gruß, Mathias Quelle: usenet (de.rec.alpinismus)