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Faszinierende Bergregionen dieser Erde, vom Naturpark Elbsandsteingebirge bis zu den Achttausendern im Himalaja, das ist die Spannweite unserer Vorträge: Information und Unterhaltung, Neues kennen lernen, selbst Erlebtes nacherleben, Anregungen für den eigenen Urlaub. Und man trifft Bekannte und neue Gesichter, in der Pause oder nach dem Vortrag. Multimedia
Die Vorträge der Saison 2010/2011:  

Klassische Alpentouren und Pilgerwege, Ost- und Westalpen bieten die Vorträge in der Vortragssaison 2010/2011.
 

Freitag, 29. Oktober 2010, Volkshochschule (VHS), Von-der-Leyen-Platz 2, Krefeld, Raum C1.12.01

Hans-Arthur Schütz

Allgäu


Berge und Täler rund um Oberstdorf

AllgäuDer Vortrag stellt zunächst Oberstdorf und die Orte des Kleinwalsertales vor. Dabei wird auch kurz auf die geschichtlichen Besonderheiten der Region eingegangen.

Bei den anschließenden Frühlingswanderungen erkunden wir die Seitentäler um Oberstdorf. Wir schreiten durch eine Landschaft aus Blumenwiesen und schneebepackten Bergen. Eine Begehung der Breitachklamm wird zu einer fotografischen Herausforderung.

Die Region ist auch ein Paradies für Mountainbiker. Es werden interessante Touren vorgestellt.

Eine tolle Wanderung führt anschließend von Mittelberg über die Fluchtalpe zur Fiederepasshütte. Nach einer Rast geht es weiter zur Kanzelwand und über Fellhorn und Söllereck gelangen wir bei herrlichem Wetter wieder nach Riezlern im Kleinwalsertal.

Der Mindelheimer Klettersteig lockt wieder hinauf zur Fiederepasshütte am Beginn des Steiges. Bei traumhaftem Wetter erleben wir den atemberaubenden Klettersteig. Präsentiert mit hochauflösenden Filmsequenzen. Kletterer in Bewegung! Von der Mindelheimer Hütte geht es anschließend über Mutzentobel zur Rappenseehütte. Für den nächsten Tag steht das Hohe Licht und der Heilbronner Höhenweg auf dem Programm. Nach der Besteigung des Hohen Lichts wird das Wetter sehr schlecht. Es folgt ein Rückzug über das Waltenberger Haus. Ein Jahr später lockt der Heilbronner Weg uns wieder in die Rappenseehütte. Diesmal stimmt das Wetter und beschert uns eine Traumtour der Extraklasse. Eine Übernachtung in der Kemptner Hütte, dann ein wunderbarer Abstieg hinab nach Spielmannsau. Zum Abschluss des Vortrages nimmt der Referent die Zuschauer mit auf den Hindelanger Klettersteig. Über das Nebelhorn erreichen wir den Einstieg. Es folgt eine lange und interessante Kletterei, die über viele Stunden zum großen Daumen leitet.

Dieser Multivisionsvortrag wurde mit den neuen digitalen Möglichkeiten gestaltet. Neben stimmungsvollen Bildern werden auch bewegte Filmsequenzen eingesetzt. Die Projektion erfolgt über einen fotorealistischen Hochleistungsbeamer. Selbstverständlich kommentiert der Referent seine Unternehmungen live!


Freitag, 19. November 2010, Volkshochschule (VHS), Von-der-Leyen-Platz 2, Krefeld, Raum C1.12.02

Herbert Raffalt

Dachstein - Magie einer Landschaft

Zauber & Mythos

...unsere Welt in Worte fassen zu wollen, wird immer nur ein Versuch sein. Bilder hingegen schicken unsere Träume auf Reisen...

DachsteinDer Dachstein ist mit 2995 Meter nicht nur der höchste Berg der Steiermark, er gehört mit seiner markanten Gipfelform und seinen ebenso mächtigen wie sonnigen Südwänden auch zu den eindrucksvollsten und zugleich schönsten Gebirgszügen im Alpenraum. Im Schatten seiner hohen Gipfel erstrecken sich die östlichsten Gletscher Österreichs, das Trainingsrevier der Langlaufweltelite. Im Norden der Karsthochfläche befindet sich die UNESCO Weltkulturerbe Region Hallstadt, hier befindet sich das mit 7000 Jahre älteste Salzbergwerk der Welt. Im Süden liegen am Fuße der steil aufragenden Felstürme weit verstreut, auf grünen Wiesen die Bauernhöfe der Steirischen Ramsau. Eine Bilderbuchlandschaft die einladet zum Träumen und verweilen.

Vor genau 100 Jahren gelang die aufsehen erregende Erstbegehung der Dachsteinsüdwand, die legendäre Himmelsleiter der »Steinerbuam« galt lange Zeit als die längste und kühnste Kletterroute in den Ostalpen. Den lotrechten Felswänden des Dachsteins gegenüber erheben sich im Süden des Ennstales die dunklen und geheimnisvollen Urgesteinspyramiden der Schladminger Tauern. Hier prägen zahllose, kristallklare Bergseen und Wasserfälle das Landschaftsbild. Als faszinierende Welt der Gegensätze und der Vielfalt ist die Region rund um den Dachstein ein Paradies für Bergsteiger und Naturbewunderer.

Mit eindrucksvollen Aufnahmen unterstreicht der Schladminger Bergführer und leidenschaftliche Leica-Fotograf den Zauber dieser unvergleichlichen Bergregion und ladet ein zu einer Bilderreise im Wandel der Jahreszeiten.

Herbert Raffalt, geboren 1964, ist staatlich geprüfter Bergführer und Fotograf. Inmitten der Dachstein-Tauern-Region aufgewachsen, hat sich der »Augenmensch und Bergnomade« schon früh einen Lebenstraum erfüllt und seine Berg- und Fotoleidenschaft zum Beruf gemacht. Der mehrfach ausgezeichnete Fotograf begeistert sein Publikum nicht nur mit der hohen Qualität seiner Bilder, sondern versteht es auch als geschickter Vortragsredner seine Zuhörer zu fesseln und sie teilhaben zu lassen am Abenteuer Berg. Seit vielen Jahren ist er Leiter der Alpinschule in Schladming und genießt als Buchautor und Vortragender einen guten Namen. Seine bevorzugten Motive findet er in den Bergen der Alpen. Er publiziert seine Bilder in zahlreichen Alpin - Zeitschriften sowie in Bücher und Diavorträgen.


Freitag, 21. Januar 2011, Volkshochschule (VHS), Von-der-Leyen-Platz 2, Krefeld, Raum C1.12.03

Klaus Peter Albrecht

Zu Fuß durch das Wallis

Von der Rhonequelle zum Großen St. Bernhard

WallisWallis! Land der Vielfalt und der Gegensätze. Mittelmeerhitze im Tal der Rhone, Polarkälte in den Gletscherregionen. Wohl nirgendwo liegen solch klimatische Extreme so dicht beieinander wie im Wallis.

Die Walliser Alpen, durch das Rhonetal von den Berner Alpen getrennt, sind touristisches Kerngebiet der Alpen. Berühmte Orte wie Zermatt, Saas Fee, Zinal, Arolla u.a.m. sind Treffpunkt einer internationalen Schar aus Bergwanderern und Bergsteigern. Neun der zehn höchsten Berge der Alpen stehen im Wallis, darunter mit der Dufourspitze (4634 m) im Monte-Rosa-Massiv der zweithöchste Alpengipfel. Und nicht zu vergessen natürlich das Matterhorn (4478 m), für viele der schönste Berg der Welt.

Die beste Möglichkeit, das Wallis zu erkunden, ist einer der vielen Höhen- und Rundwanderwege. Und die längste und intensivste Möglichkeit ist sicherlich eine vollständige Durchquerung des Wallis: vom Ursprung der Rhone nahe dem Furkapass (2431 m), einem der wichtigsten Übergänge ins Wallis, bis zum legendären und geschichtsträchtigen »Grand St. Bernhard« (2469 m), dem Übergang ins Aosta-Tal und in die südlichen Alpen. Zwischen 2005 und 2008 hat der Referent als Bergwanderer in 20 Wochen das Wallis auf Fern- und Rundwanderwegen durchstreift, hat dabei zeitweilig den Spuren der legendären Walser gefolgt, die ab dem 10. Jahrhundert das Oberwallis und später auch die südlichen Alpentäler besiedelten. Die Route verbindet auf alpinen Pfaden und historischen Wegen zahlreiche Täler und Dörfer im schweizerischen Ober- und Unterwallis miteinander, wie z.B. das bekannte Saastal und das berühmte Mattertal, aber auch weniger bekannte Täler wie das beschauliche Turtmanntal, sowie die französich geprägten Täler des Unterwallis: das Val d'Anniviers, das Val d'Herens, u.a.m. Ortsnamen wie Saas Fee, Zermatt, Zinal und Arolla haben nicht nur in Bergsteigerkreisen einen guten Klang. Aber gerade auch die weniger bekannten Orte wie Ernen im Binntal, Ayer und Grimentz im französischsprachigen Teil des Wallis, haben sich noch viel von der ursprünglichen Walserarchitektur bewahrt und zählen zu den schönsten Dörfern im Wallis. Dabei bewegt sich der Fernwanderer immer im Angesicht berühmter Gipfel: Monte Rosa (4637 m), Matterhorn (4478 m), Weißhorn (4506 m), Grand Combin (4314 m) und - ganz zum Schluss - dem westlich gelegenen Mont Blanc (4810 m).

Live-Diavortrag in Überblendtechnik.


 

Freitag, 18. Februar 2011, Volkshochschule (VHS), Von-der-Leyen-Platz 2, Krefeld, Raum C1.12.04

Lothar Himmel

Jakobsweg und Finisterre - Bis ans Ende der Welt

Mit Kind und Esel bis ans Ende der Welt


Am JakobswegDer Jakobsweg ist bewegte Geschichte - und lebendige Gegenwart zugleich. Viele Tausend Pilger ziehen Jahr für Jahr zum Grab des Apostels Jakobus im Nordwesten Spaniens. Der Weg führt tiefgläubige Menschen, ambitionierte Wanderer, kunsthistorisch Interessierte und Menschen auf der Suche nach Orientierung zusammen.

Lothar Himmel pilgerte mit seiner Frau Isabelle und Tochter Carolin (4) auf dem »Camino«, mit dabei ihre beiden Riesenesel Camille und Martin. Ihr Weg führte von den Pyrenäen durch die Weingärten der Rioja, über die weiten Ebenen Kastiliens und durch das üppige Grün Galiziens nach Santiago de Compostela und weiter bis an die Küste nach Finisterre, ans »Ende der Welt«.

Lebendig, kompetent und humorvoll berichtet Lothar Himmel vom Unterwegssein einer kleinen Pilgerfamilie, von alten Pfaden und neuer Gelassenheit, von unverhoffter Gastfreundschaft und von Abenteuern mit zwei pilgernden Eseln, für die Santiago weit und der nächste Grashalm immer so nah ist. Sakrale Schätze säumen den Weg, stille Winkel laden zum Verweilen, und herzliche Begegnungen mit Anwohnern und Pilgern schaffen ein unsichtbares Band - es ist eine Reise, die jeden Morgen von neuem beginnt und über Santiago und das »Ende der Welt« hinausführt...

In einem kleinen Exkurs geht Lothar Himmel auch auf die Reisen der Familie auf französischen Jakobswegen und ihre Arbeit als »Hospitaleros«, als Freiwillige in einer Pilgerherberge in den Pyrenäen ein.




Ort und Zeit:

 
Die Veranstaltungstermine finden in der Regel immer an einem Freitag statt.
Einlass ist 19.00 Uhr. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr.

Ort: Volkshochschule, Von-der-Leyen-Platz 2, Krefeld




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Ziel
VHS Vortragsraum
Von-der-Leyen-Platz 2
D- Krefeld


Ab Hauptbahnhof erreicht man die VHS über den Ostwall in ca. 15 Minuten zu Fuß oder in 5 Minuten mit der Straßenbahnlinie 041 nach St. Tönis (ab Bahnsteig 4), Haltestelle Westwall/Rathaus.

Für Autofahrer sind Parkmöglichkeiten am Rathaus vorhanden (ab 19 Uhr nur 1 Euro).

   

Eintritt:

 
6,00 Euro, Mitglieder 4,00 Euro.
 

Die nächsten Termine:

siehe auch den Terminkalender
Bei Interesse an unserer Infomail teilen Sie uns einfach Ihre Mailadresse mit. Wir werden Sie dann eine Woche vor Veranstaltungsbeginn per Mail erinnern/informieren.  
   
Weitere Informationen:
Geschäftsstelle Krefeld oder Vortragsreferent.
   
 
Letzte Änderung 2010-08-12. Bei Hinweisen und Fragen zu dieser Seite wenden Sie sich bitte an den Webmaster