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Freitag, 29. Oktober 2010, Volkshochschule (VHS),
Von-der-Leyen-Platz 2, Krefeld, Raum C1.12.01
Hans-Arthur Schütz
Allgäu
Berge und Täler rund um Oberstdorf
Der
Vortrag stellt zunächst Oberstdorf und die Orte des Kleinwalsertales
vor. Dabei wird auch kurz auf die geschichtlichen Besonderheiten der
Region eingegangen.
Bei den anschließenden
Frühlingswanderungen erkunden wir die Seitentäler um Oberstdorf. Wir
schreiten durch eine Landschaft aus Blumenwiesen und schneebepackten
Bergen. Eine Begehung der Breitachklamm wird zu einer fotografischen
Herausforderung.
Die Region ist auch ein Paradies für
Mountainbiker. Es werden interessante Touren vorgestellt.
Eine tolle Wanderung führt anschließend von Mittelberg über die
Fluchtalpe zur Fiederepasshütte. Nach einer Rast geht es weiter zur
Kanzelwand und über Fellhorn und Söllereck gelangen wir bei
herrlichem Wetter wieder nach Riezlern im Kleinwalsertal.
Der Mindelheimer Klettersteig lockt wieder hinauf zur
Fiederepasshütte am Beginn des Steiges. Bei traumhaftem Wetter
erleben wir den atemberaubenden Klettersteig. Präsentiert mit
hochauflösenden Filmsequenzen. Kletterer in Bewegung! Von der
Mindelheimer Hütte geht es anschließend über Mutzentobel zur
Rappenseehütte. Für den nächsten Tag steht das Hohe Licht und der
Heilbronner Höhenweg auf dem Programm. Nach der Besteigung des Hohen
Lichts wird das Wetter sehr schlecht. Es folgt ein Rückzug über das
Waltenberger Haus. Ein Jahr später lockt der Heilbronner Weg uns
wieder in die Rappenseehütte. Diesmal stimmt das Wetter und beschert
uns eine Traumtour der Extraklasse. Eine Übernachtung in der
Kemptner Hütte, dann ein wunderbarer Abstieg hinab nach Spielmannsau.
Zum Abschluss des Vortrages nimmt der Referent die Zuschauer mit auf
den Hindelanger Klettersteig. Über das Nebelhorn erreichen wir den
Einstieg. Es folgt eine lange und interessante Kletterei, die über
viele Stunden zum großen Daumen leitet.
Dieser
Multivisionsvortrag wurde mit den neuen digitalen Möglichkeiten
gestaltet. Neben stimmungsvollen Bildern werden auch bewegte
Filmsequenzen eingesetzt. Die Projektion erfolgt über einen
fotorealistischen Hochleistungsbeamer. Selbstverständlich
kommentiert der Referent seine Unternehmungen live!
Freitag, 19. November 2010, Volkshochschule (VHS),
Von-der-Leyen-Platz 2, Krefeld, Raum C1.12.02
Herbert Raffalt
Dachstein - Magie einer Landschaft
Zauber & Mythos
...unsere Welt in Worte fassen zu wollen, wird immer nur ein Versuch sein.
Bilder hingegen schicken unsere Träume auf Reisen...
Der Dachstein ist mit 2995 Meter nicht nur der höchste Berg der Steiermark, er gehört mit seiner markanten Gipfelform und seinen ebenso mächtigen wie sonnigen Südwänden auch zu den eindrucksvollsten und zugleich schönsten Gebirgszügen im Alpenraum.
Im Schatten seiner hohen Gipfel erstrecken sich die östlichsten Gletscher Österreichs, das Trainingsrevier der Langlaufweltelite. Im Norden der Karsthochfläche befindet sich die UNESCO Weltkulturerbe Region Hallstadt,
hier befindet sich das mit 7000 Jahre älteste Salzbergwerk der Welt. Im Süden liegen am Fuße der steil aufragenden Felstürme weit verstreut, auf grünen Wiesen die Bauernhöfe der Steirischen Ramsau. Eine Bilderbuchlandschaft die einladet zum Träumen und verweilen.
Vor genau 100 Jahren gelang die aufsehen erregende
Erstbegehung der Dachsteinsüdwand, die legendäre Himmelsleiter der »Steinerbuam« galt lange Zeit als die längste und kühnste Kletterroute in den Ostalpen. Den lotrechten Felswänden des Dachsteins gegenüber erheben sich im Süden des Ennstales die dunklen und geheimnisvollen Urgesteinspyramiden der Schladminger Tauern. Hier prägen zahllose, kristallklare Bergseen und Wasserfälle das Landschaftsbild. Als faszinierende Welt der Gegensätze und der Vielfalt ist die Region rund um den Dachstein ein Paradies für Bergsteiger und Naturbewunderer.
Mit eindrucksvollen Aufnahmen unterstreicht der Schladminger Bergführer und leidenschaftliche Leica-Fotograf den Zauber dieser unvergleichlichen Bergregion und ladet ein zu einer Bilderreise im Wandel der Jahreszeiten.
Herbert Raffalt, geboren 1964, ist staatlich geprüfter Bergführer und Fotograf. Inmitten der Dachstein-Tauern-Region aufgewachsen, hat sich der
»Augenmensch und Bergnomade« schon früh einen Lebenstraum erfüllt und seine Berg- und Fotoleidenschaft zum Beruf gemacht. Der mehrfach ausgezeichnete Fotograf begeistert sein Publikum nicht nur mit der hohen Qualität seiner Bilder, sondern versteht es auch als geschickter Vortragsredner seine Zuhörer zu fesseln und sie teilhaben zu lassen am Abenteuer Berg.
Seit vielen Jahren ist er Leiter der Alpinschule in Schladming und genießt als Buchautor und Vortragender einen guten Namen. Seine bevorzugten Motive findet er in den Bergen der Alpen. Er publiziert seine Bilder in zahlreichen Alpin - Zeitschriften sowie in Bücher und Diavorträgen.
Freitag, 21. Januar 2011, Volkshochschule (VHS),
Von-der-Leyen-Platz 2, Krefeld, Raum C1.12.03
Klaus Peter Albrecht
Zu Fuß durch das Wallis
Von der Rhonequelle zum Großen St. Bernhard
Wallis! Land der Vielfalt und der Gegensätze. Mittelmeerhitze im Tal der Rhone, Polarkälte in den Gletscherregionen. Wohl nirgendwo liegen solch klimatische Extreme so dicht beieinander wie im Wallis.
Die Walliser Alpen, durch das Rhonetal von den Berner Alpen getrennt, sind touristisches Kerngebiet der Alpen. Berühmte Orte wie Zermatt, Saas Fee, Zinal, Arolla u.a.m. sind Treffpunkt einer internationalen Schar aus Bergwanderern und Bergsteigern. Neun der zehn höchsten Berge der Alpen stehen im Wallis, darunter mit der Dufourspitze (4634 m) im Monte-Rosa-Massiv der zweithöchste Alpengipfel. Und nicht zu vergessen natürlich das Matterhorn (4478 m), für viele der schönste Berg der Welt.
Die beste Möglichkeit, das Wallis zu erkunden, ist einer der vielen Höhen- und Rundwanderwege. Und die längste und intensivste Möglichkeit ist sicherlich eine vollständige Durchquerung des Wallis: vom Ursprung der Rhone nahe dem Furkapass (2431 m), einem der wichtigsten Übergänge ins Wallis, bis zum legendären und geschichtsträchtigen
»Grand St. Bernhard« (2469 m), dem Übergang ins Aosta-Tal und in die südlichen Alpen.
Zwischen 2005 und 2008 hat der Referent als Bergwanderer in 20 Wochen das Wallis auf Fern- und Rundwanderwegen durchstreift,
hat dabei zeitweilig den Spuren der legendären Walser gefolgt, die ab dem 10. Jahrhundert das Oberwallis und später auch die südlichen Alpentäler besiedelten. Die Route verbindet auf alpinen Pfaden und historischen Wegen zahlreiche Täler und Dörfer im schweizerischen Ober- und Unterwallis miteinander, wie z.B. das bekannte Saastal und das berühmte Mattertal, aber auch weniger bekannte Täler wie das beschauliche Turtmanntal, sowie die französich geprägten Täler des Unterwallis: das Val d'Anniviers, das Val d'Herens, u.a.m. Ortsnamen wie Saas Fee, Zermatt, Zinal und Arolla haben nicht nur in Bergsteigerkreisen einen guten Klang. Aber gerade auch die weniger bekannten Orte wie Ernen im Binntal, Ayer und Grimentz im französischsprachigen Teil des Wallis, haben sich noch viel von der ursprünglichen Walserarchitektur bewahrt und zählen zu den schönsten Dörfern im Wallis. Dabei bewegt sich der Fernwanderer immer im Angesicht berühmter Gipfel: Monte Rosa (4637 m), Matterhorn (4478 m), Weißhorn (4506 m), Grand Combin (4314 m) und - ganz zum Schluss - dem westlich gelegenen Mont Blanc (4810 m).
Live-Diavortrag in Überblendtechnik.
Freitag, 18. Februar 2011, Volkshochschule (VHS),
Von-der-Leyen-Platz 2, Krefeld, Raum C1.12.04
Lothar Himmel
Jakobsweg und Finisterre - Bis ans
Ende der Welt
Mit Kind und Esel bis ans Ende der Welt
Der Jakobsweg ist bewegte Geschichte - und lebendige Gegenwart zugleich. Viele Tausend Pilger ziehen Jahr für Jahr zum Grab des Apostels Jakobus im Nordwesten Spaniens.
Der Weg führt tiefgläubige Menschen, ambitionierte Wanderer, kunsthistorisch Interessierte und Menschen auf der Suche nach Orientierung zusammen.
Lothar Himmel pilgerte mit seiner Frau Isabelle und Tochter Carolin (4) auf dem
»Camino«, mit dabei ihre beiden Riesenesel Camille und Martin. Ihr Weg führte von den Pyrenäen durch die Weingärten der Rioja, über die weiten Ebenen Kastiliens und durch das üppige Grün Galiziens nach Santiago de Compostela und weiter bis an die Küste nach Finisterre,
ans »Ende der Welt«.
Lebendig, kompetent und humorvoll
berichtet Lothar Himmel vom Unterwegssein einer kleinen
Pilgerfamilie, von alten Pfaden und neuer Gelassenheit, von
unverhoffter Gastfreundschaft und von Abenteuern mit zwei pilgernden
Eseln, für die Santiago weit und der nächste Grashalm immer so nah
ist. Sakrale Schätze säumen den Weg, stille Winkel laden zum
Verweilen, und herzliche Begegnungen mit Anwohnern und Pilgern
schaffen ein unsichtbares Band - es ist eine Reise, die jeden Morgen
von neuem beginnt und über Santiago und das »Ende der Welt«
hinausführt...
In einem kleinen Exkurs geht Lothar Himmel
auch auf die Reisen der Familie auf französischen Jakobswegen und
ihre Arbeit als »Hospitaleros«, als Freiwillige in einer
Pilgerherberge in den Pyrenäen ein.
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