An-Klettern in der Eifel


Untertitel: 
02.04.2011 - 03.04.2011

Nach einer Pause im letzen Jahr, fand nun wieder das traditionelle Anklettern im Nideggen mit einer Übernachtung im Eifelheim in Hausen statt. Die Veranstaltung fand so guten Anklang, dass die 28 Plätze im Eifelheim schon nach einer Woche ausgebucht waren. Einige von uns reisten schon am Freitag nach der Arbeit an.


So wurde schon in der Eifelhütte über die zu erwartenden Routen gefachsimpelt. Für viele war es das erste Mal, im Feld bei Nideggen, auf Tuchfühlung zu gehen.

Das Wetter meinte es gut mit uns und wir hatten am Samstag gleich einen Königstag erwischt. Bei gutem Wetter ist mit starkem Andrang in den Felsen zu rechnen und man darf nicht versäumen sich rechtzeig das Kletterticket zu besorgen (dies ist bei der ARAL-Tankstelle direkt im Ort für 5,00 Euro zu erwerben).

Die Tickets sind reglementiert. So kann es dem Spätaufsteher passieren, dass er leer ausgeht. Rudi, unser Guide, kannte die Felsen wie in seiner Westentasche und hatte uns vorher mit den Topos und einigen Hinweisen zum Klettergebiet ausgestattet. Nach einem kurzen Spaziergang vom Parkplatz erreichten wir die Felsen.

Schnell hatten wir uns verteilt und uns die ersten Kletterrouten auszusuchen. Für viele von uns war es das erste Mal im Fels zu klettern. Die meisten hatten nur Klettererfahrung aus der Halle. Hier aber war doch einiges anders. Die Steine waren rund und das Klettern erforderte hier eine ganz andere Eingewöhnung. Bei strahlendem Sonnenschein wurde bis zum späten Nachmittag geklettert. Anschließend trafen wir uns im Eifelheim zum Verzehr von Kaffee und selbstgebackenem Kuchen. Rosi hatte eine riesige Portion Kartoffelsalat gemacht, dazu gab es noch eine Wurst und natürlich ein kühles Bier.

Für den Abend suchten unsere Kinder Holz für ein Lagerfeuer. Und auch hier wurde es richtig romantisch. Hubert outete sich mit ganz neuem Können: dem Gesang bei Mondschein – später stimmten weitere mit ein und man hätte auch eine Castingshow ausrufen können.

Nach vielem Lachen bei Bier und Wein wurden wir dann doch noch müde. Um 6:00 Uhr in der Früh am nächsten Tag waren die ersten wach, doch bis der Großteil der Truppe Lebenszeichen von sich gab, dauerte es noch 2 Stunden.

Nach dem Frühstück erklärte uns Hubert noch die Technik vom Schweizer Flaschenzug. Am hauseigenen Kletterfelsen hatten vor allem unsere Kinder Spaß beim Abseilen. Leider fing es um die Mittagszeit an zu regnen und unser Ankletterwochenende löste sich schnell auf. Ich freue mich auf jeden Fall auf das kommende „Abklettern“ im September. 

No Altitude
Trackstatistik: 
0.00Km